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60–70 % der heutigen Einkaufsjobs gibt es 2030 so nicht mehr.

28. Mai 2026
Das ist keine Tech-Blog-Prognose. Das ist meine ganz persönliche Einschätzung, gewonnen aus Gesprächen, Vorträgen und Panels sowie dem persönlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, deren Urteil ich schätze. Und die Zahl ist vermutlich eher zu niedrig gegriffen. Manche Einschätzungen gehen bis zu 80 %. Was zuerst geht:
  • Operatives Bestellwesen und Routinekommunikation mit Bedarfsträgern
  • Rechnungsprüfung - auch in Shared Service Centern
  • Routine-Spend-Analyse und Interne Kontrollsysteme
  • Erste Entwürfe von Verträgen und RFx
Die gute Nachricht: Das bleibt auch 2030.
  • Komplexe Verhandlungen mit Mehrparteien-Setups
  • Lieferantenbeziehungen, die auf Jahren Erfahrung gewachsen sind
  • Ethische Entscheidungen in Nachhaltigkeits- und Compliance-Grauzonen
Einkauf als interner Berater im Stakeholder-Management Die eigentliche Botschaft ist nicht „Dein Job verschwindet." Sondern: Er verändert sich. Wer Einkaufshandwerk und KI verbindet, gewinnt. Wer stehen bleibt, verliert. Der Engpass sind Fachkräfte; viele CPOs trauen ihren Teams die digitalen Kompetenzen nicht zu und sehen großen Handlungsbedarf im Upskilling (Quelle: Deloitte CPO Studie 2025) Die Technologie ist da. Budgets auch. Was fehlt, sind die Menschen, die sie nutzen können und wollen. Drei Dinge, die du diese Woche tun kannst:
  1. Bestandsaufnahme: Wo stehst du wirklich?
  2. Ein KI-Tool aktiv ausprobieren und nicht warten, bis die IT etwas vorgibt
  3. Lernen in den Alltag holen: Micro-Learnings als tägliche Weiterbildung für dein Einkaufshandwerk
Folge meinem LinkedIn-Kanal. In den nächsten Wochen folgen hier drei Praxis-Use-Cases, mit denen du KI heute schon im Einkauf einsetzen kannst, von Spend Analytics bis Verhandlungsvorbereitung. Und für deine persönliche Bestandsaufnahme gebe ich dir ein Tool zur Ermittlung deines Stärkenprofils und einen daraus abgeleiteten Lernkompass an die Hand. 🔗 Zum Original‒Beitrag auf LinkedIn
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